Praxis für Verhaltenstherapie

Psychologische Psychotherapeuten - Alle Kassen

Diplom-Psychologen Carolin Bernhart . Dieter Werthwein

  • Grundannahmen der modernen Verhaltenstherapie

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die moderne Verhaltenstherapie: Außer dem Verhalten sind auch die Gedanken, die Gefühle, der Körper und die soziale Einbettung (z.B. Familie, Freunde, Arbeitssituation) des Menschen in der Therapie wichtig. Wir gehen davon aus, dass alle Menschen von sich aus enorme Möglichkeiten haben, sich selbst zu verändern und neuen Situationen anzupassen. Deshalb sehen wir den Patienten als Menschen an, der sein Leben und sich selbst gestalten und verändern kann. Wir sind als Menschen durch soziale und kulturelle Erfahrungen geprägt und entwickeln uns lebenslang weiter.
  • Neue Entwicklungen der Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. So wurden neue Ansätze ausgefeilt, die gut belegte Wirksamkeit besitzen, aber ganz neue Methoden einsetzten. Wir arbeiten inzwischen verstärkt mit Schematherapie, CBASP, EMDR um nur einige zu nennen, die wir unter „Angebote“ auch näher erläutern. Diese Entwicklungen der Verhaltenstherapie sind auf erlebbarer Erfahrung und Persönlichkeitsentwicklung ausgerichtet und beziehen Emotionen und die Interaktion mit dem Therapeuten, Vorstellungsübungen und Körperempfindungen mit ein.

 

  • Wissenschaftlich belegte Wirksamkeit

Die Verhaltenstherapie gilt heute als das am besten untersuchte Therapieverfahren. Sie hat in zahlreichen Studien ihre Wirksamkeit und Nützlichkeit bewiesen. Zu den verschiedensten Problemen und Störungen wurden verhaltenstherapeutische Methoden entwickelt und in ihrer Wirksamkeit überprüft. Dies ist uns wichtig: Das, was wir in der Therapie tun, muss seinen Nutzen wissenschaftlich bewiesen haben.

 

  • Die Beziehung zwischen Patient und Therapeut

Die Beziehung zwischen Patient und Therapeut ist letztlich der wichtigste Faktor für das Gelingen einer Therapie. Diese Beziehung sollte möglichst vertrauensvoll, respektvoll und unterstützend sein. Nur auf dieser Grundlage wenden wir einzelne Therapieelemente an: Der Patient hat immer letztlich die Entscheidung, was ihm für sein Leben und seine Situation als passend erscheint. Wir bemühen uns ihm dafür eine respektvolle und professionelle Unterstützung zu bieten.

 

  • Klarheit und Lösungen für aktuelle Probleme

Wir bemühen uns, offen zu sein und verständlich zu machen, worum es uns geht. Es ist also nicht so, dass jede Äußerung von Ihnen interpretiert wird und sich der Therapeut im "Hinterstübchen ganz viel denkt". Diese Transparenz (d.h. Sie wissen, "woran Sie sind") ist typisch für die Verhaltenstherapie, die wir anbieten. Verhaltenstherapie orientiert sich daran, Lösungen für die aktuellen Probleme zu erarbeiten. Die Vergangenheit und Kindheit können dazu ein Verständnis bieten, stehen aber nicht unter allen Umständen Mittelpunkt der Therapie.

 

  • Individuelle Behandlungsplanung und persönliche Stärken

Die Verhaltenstherapie umfasst ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. Es geht nicht nur um Verhalten, wie man vielleicht vom Begriff "Verhaltenstherapie" her denken sollte, sondern auch Gefühle und Gedanken. Neben dem Training von Verhalten gibt es inzwischen aber viele andere Elemente. So gehören die emotionale Bewältigung und emotionaler Ausdruck genauso dazu wie die Klärung von persönlichen Grundsätzen, Zielen und Lebenssinn. Der Körper kann in die Therapie einbezogen werden, z.B. über Entspannungsmethoden oder zur Wahrnehmung von Gefühlen.

Nachdem wir jemanden ausführlich in den Erstgesprächen kennen gelernt haben, stellen wir die verhaltenstherapeutischen Behandlungselemente zu einem Behandlungsplan zusammen, der auf den einzelnen Menschen abgestimmt ist. Neben den Problemen und Symptomen berücksichtigen wir Stärken, unterstützende Faktoren und andere Ressourcen (Quellen von Kraft und Gesundheit) bei einem Patienten. Niemand ist für uns nur ein "Problem" oder ist "gestört", denn jeder hat Fähigkeiten, gute Seiten, Erfahrungen und Kenntnisse. Jeder trägt die Möglichkeit zum günstigen Umgang mit seinen Problemen in sich.

 

  • Eigenbeteiligung und Mitarbeit

Die Verhaltenstherapie verlangt vom Patienten Engagement und eigene Beteiligung. So werden oft Dinge in den Sitzungen besprochen, die im Alltag erprobt oder beobachtet werden sollen. Nach aller Erfahrung gelingen Veränderungen sehr viel häufiger, wenn diese therapeutischen "Hausaufgaben" in die Therapie einbezogen werden.

 

  • Offenheit für neue Erkenntnisse und Methoden

Wir sind offen für neue wissenschaftliche Forschungen, Erkenntnisse und für andere Therapiemethoden. Wir tauschen uns mit Kollegen aus und bilden uns kontinuierlich weiter, um uns persönlich in unserer Arbeit weiter zu entwickeln. So wollen wir der Vielfalt und Individualität unserer Patienten im Rahmen unserer persönlichen Grenzen (die haben wir auch!) gerecht werden.